Heute gut vernetzt bedeutet morgen Ernte in der Tüte. Zu diesem Ergebnis kam die europäische Leistungsvergleichsstudie IMP³rove. Der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Dr. Hans-Jörg Bullinger, hat damit für den Erfolgsfaktor Vernetzung am 21. April auf der Hannover Messe folgende Bilanz gezogen:
„Das Wachstum kann nur gesichert werden, wenn kleine und mittlere Unternehmen gut vernetzt sind. Probleme können viel schneller gelöst werden, wenn führende Unternehmen kooperieren, anstatt individuell nach Lösungen zu suchen. Deshalb sollten sich diese Unternehmen in ein Innovationsnetzwerk integrieren.“
Vorläufige Untersuchungen zeigten, dass gut vernetzte Unternehmen im Schnitt mit einem Umsatz-Wachstum von 7,1% rechnen können. Nicht mal die Hälfte davon erzielen Firmen, die darauf verzichten, oder als Einzelkämpfer auf einspurigen Netzbahnen fahren. Vernetzung spart Zeit, sichert Handlungsspielraum und erhöht damit die Innovationsgeschwindigkeit. Die enge Verbindung zwischen externen Quellen, Partnern und Kunden schafft dabei eine sich ständig erneuernde Fundgrube an Ideen und vielfältigsten Lösungsansätzen. Das richtige Maß an Netzpartnern, die nicht in einer Komplexität ausufern, findet sich konkret bei maximal 4 externen Quellen. Diese Erfahrung geben auch die bereits erfolgreichen Wachstumschampions mit auf den Weg. Eine zu komplexe Vernetzung indes führt zu Stagnation, ohne weiteren Wachstumszuwachs. Zudem müssen die Netzbeziehungen gepflegt und kontrollierbar bleiben, um die Qualität zu sichern, die die Unternehmen mit ihrem Konzept und Personal auch absichern können.
Beim Netzaufbau sollten Firmen unbedingt darauf achten, wem sie Ihr Erfolgskonzept zur Umsetzung in die Hände geben. Ähnlich wie bei einer Existenzgründung bedarf es eines Businessplanes mit System. Dazu gehört die Verarbeitung aller Komponenten wie Budget, Qualität, Zeit und technische Vorraussetzungen. Bei einem erfolgreichen Innovationsmanagement sollte man auch an Suchmaschinenmarketing nicht vorbeischauen. Die größte aller Benchmarking-Datenbanken im Bereich Innovationsmanagement ist dabei bereits am Entstehen. Mittels Online-Fragebogen können Firmen zunächst ihre Potentiale checken lassen, Vergleiche und Handlungsempfehlungen einholen →www.improve-innovation.eu
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geschrieben von: Birgit Klawonn


















